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25 Jahrbuch des SC Algund |
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Grußworte des Landeshauptmannes |
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Liebe Sportfreunde! |
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| Grußworte
des Bürgermeisters |
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Der Sportclub Algund feiert heuer sein 25 jähriges
Bestehen. Dieses Jubiläum soll für die gesamte Dorfgemeinschaft Anlaß zur
Freude sein. Das Bestehen eines Sportclubs stellt sicherlich einen
Mittelpunkt im Vereinswesen eines Dorfes dar, denn dieser gibt der
Dorfjugend sowie auch allen anderen Bürgern, die sich sportlich betätigen
wollen, eine sinnvolle Beschäftigung. Durch die Gründung des Sportclubs
Algund hat sich im Jahre 1965 die Gelegenheit ergeben, der Jugend größere
Möglichkeiten der sportlichen Betätigung zubieten. Aus diesem Grunde gilt
denjenigen, welche damals die Gründung des Vereines mit viel Schwung und
Energie vorangetrieben haben - an der Spitze dem Gründungspräsidenten Sepp
Höll, welcher beute noch dem Verein als Präsident vorsteht, die Anerkennung
und der Dank der gesamten Bevölkerung. Wenn der Sportclub Algund/Raiffeisen
nun das 25 jährige Jubiläum feiert, so ist das nur den Leistungen und dem
großen Einsatz der vielen Mitglieder zu verdanken, die dem Verein mit viel
Idealismus und ohne wirtschaftliche Vorteile viele Stunden geopfert haben.
Ohne sie könnte der Verein gar nicht bestehen. Nach einer schwierigen
Anfangsphase konnte der Sportclub Algund im Jahre 1977 seine Tätigkeit
erstmals auf dem neuerrichteten Sportplatz von Algund ausüben. Durch die
Errichtung der Turnhalle bei der Mittelschule und der Kegelbahn im
Vereinshaus sowie durch die Sanierung des Schwimmbades ergab sich die
Möglichkeit, den Verein um einige Sektionen zu erweitern, so daß dieser
nunmehr sieben Sektionen umfaßt. Daß der Sportclub Algund in den letzten
Jahren nicht untätig war, beweist allein die Tatsache, daß aktive
Mitglieder des Vereines verschiedene nationale und internationale Titel
erringen konnten. Möge unsere einsatzbereite Sportjugend sich der Jahre des
Aufbaues erinnern und weiterhin beim Sportclub Algund so mitarbeiten wie
bisher. Denn nur durch den Einsatz aller ist es möglich, daß der Sportclub
Algund Stolz auf die vergangenen Jahre zurückblicken kann. Im Namen der
Algunder Dorfgemeinschaft wünsche ich dem Sportclub Algund für die Zukunft
viel Erfolg. |
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25 Jahre Sportclub Algund = 25 Jahre für die Jugend
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Gemessen an der beute so schnellebigen Zeit ist ein
Ruckblick in die Vergangenheit ein relativ kurzer Zeitabschnitt. Doch
wieviel Idealismus, wieviel Zeitaufwand und Einsatzwillen gehörten dazu, um
den Verein vor allem in der Phase ohne eigene Sportanlage über die Runden zu
bringen. Deshalb waren wir gezwungen, unsere gesamte Tätigkeit für volle 11
Jahre zuerst in Rabland und später dann am Vieh-Marktplatz Meran
abzuwickeln. Vor allem aber vor Baubeginn der Sportanlage, der sich immer
und immer wieder verzögerte, gab es so manche unliebsame Überraschung, die
zu Enttäuschungen unter den Sportlern führte. Wie ein roter Faden ziehen
sich diese Schwierigkeiten und Hindernisse durch die Baugeschichte. Denke
man nur, ah der Gemeinderat das Abänderungsprojekt von Geom. Rinner nicht
genehmigen wollte, weil die beschlossene Beauftragung durch den
Gemeindeausschuß nicht protokolliert worden war. Des öfteren wollte man
schon alles aufgeben, aber das Bewußtsein, für unsere Jugend und im
besonderen für die Sportjugend von Algund Etwas getan zu haben, gab uns
immer wieder den Mut weiterzumachen. Besonders der Jugend eine sinnvolle
Freizeitgestaltung anzubieten, war bereits bei der Gründung Leitmotiv. Durch
die Fertigstellung der Sportanlage, Turnhalle und Kegelbahn erst wurde es
möglich, den Sportclub auf eine breitere Basis zu stellen. Neue Sektionen
wurden gegründet - z. Z. sind es sieben - und dem Trend der Zeit folgend,
wurden auch den Freizeit- und Hobbysportlern Möglichkeiten der sportlichen
Betätigung angeboten. So werden die sich immer größerer Beliebtheit
erfreuenden Dorfmeisterschaften im Fussball und Kegeln alljährlich
veranstaltet. Besonders erfreulich ist es, daß 1990 jeder 9. Algunder
Burger an einer der vom SC Algund/Raiffeisen angebotenen Veranstaltungen
teilgenommen hat. Sehr viele Aktive unseres Vereins haben großartige Erfolge
auf nationaler und internationaler Ebene erzielt. Der SC Algund/Raiffeisen
kann wirklich Stolz sein auf die vielen Welt-, Europa-, Italien- und
Landesmeister, denn sie haben unserem Verein zu Ansehen verholfen. AH unsere
umfangreiche Tätigkeiten und die Erfolge wären nicht möglich gewesen, wenn
nicht die finanziellen Voraussetzungen vorhanden waren. Deshalb möchte ich
allen ein Dankeschön sagen, die uns in all den Jahren finanziell unterstutzt
haben, allen voran der Südtiroler Landesregierung, unserem Sponsor der
Raiffeisenkasse Algund, der Gemeindeverwaltung und der Südtiroler
Landessparkasse. Danken möchte ich der Wirtschaft - ohne sie lauft im Sport
beute wenig -, immer und immer wieder unterstützte sie uns durch ihre
Werbebeiträge. Auch all jenen freien Mitarbeitern, die bei den Sommerfesten,
bei den Veranstaltungen und 19 Jahre lang bei der Gestaltung der
Faschingszeitung mitgeholfen haben, sei aufrichtig gedankt. Zu großem
persönlichem Dank verpflichtet bin ich allen Ausschußmitgliedern und
Mitarbeitern - sie alle haben die wirklich umfangreiche Tätigkeit des SC
Algund/Raiffeisen mitgetragen und ermöglicht. Sie haben viel Freizeit dem SC
Algund/Raiffeisen und damit der Jugend geopfert. Dadurch ist der SC
Algund/Raiffeisen zu einem Eckpfeiler in der Algunder Dorfgemeinschaft
geworden. Einen wohl wesentlichen Beitrag dazu habt Ihr, liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger, durch eine Unterstutzung, sei es in ideeller
oder finanzieller Hinsicht, geleistet. Ihr habt ,,Euren" Sportverein nie im
Stich gelassen. Herzlichen Dank! Vieles ist getan worden - viel mehr noch
aber gilt es zu tun. Dessen sind wir uns alle bewußt! Das Bewußtsein,
dadurch etwas für unsere Jugend und die Dorfgemeinschaft geschaffen zu
haben, soll für uns alle Dank genug sein und uns die vielen Mühen und
Anstrengungen vergessen lassen. Doch soll nach 25 Jahren eine neue Phase,
ein neuer Abschnitt für den SC Algund/Raiffeisen beginnen. Die
Voraussetzungen und die Motivation dafür waren und sind geschaffen. |
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Vereinschronik |
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Eine Vereinschronik wird normalerweise mit dem Gründungsdatum desselben begonnen, doch da besonders auf sportlichem Gebiet sicher schon früher Aktivitäten vorhanden waren, schien es uns notwendig, nach eventuell vorher schon bestehenden Sportvereinigungen zu forschen. Wir wurden bald fündig, denn bereits im Jahre 1934 hatte Algund eine Fußballmannschaft. So lesen wir in den ,,Dolomiten" vom 26. Februar 1934 unter dem Titel ,,Meraner Fußballmeisterschaft - Beginn am nächsten Sonntag" : ,,Vor dem Meisterschaftsspiel Rovereto gegen Meraner Sportclub stellte sich dem Zuschauerpublikum erstmals die neugebildete Mannschaft von Lagundo (dem Dopolavoro angegliedert) vor. Sic besteht aus lauter jungen, noch ungewohnten Leuten, die mit viel Eifer bei der Sache sind." Präsident des damaligen Vereins war Walter Zorzi, der zugleich auch Kapitän der Mannschaft war. Im Spielbericht über den 1. Meisterschaftstag stand in den ,,Dolomiten" zu lesen: ,,Die Algunder bestritten das erste offizielle Match ihrer Karriere am neuen Meraner Sportplatz gegen eine Maja, die sehr schwach aufgestellt war. Erst als die Neulinge wegen Ausschluß des Kapitäns Zorzi und infolge Verletzung eines weiteren Spielers mit nur neun Mann weiterspielen mußten, nahm das Resultat nach und nach eine zweistellige Form an.
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Stehend v.l.n.r.:
Ernesto Martinelli, Herbert Schönberg, Antonio Gazzolati, Ennio De Boni,
Giuseppe Bertuzzo, Domenico Drazzer, Adolf Priester |
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Mannschaft des FC
Algund, stehend (v.l.n.r.): Betreuer Peter Carrara, Rudi Tumler, Alfons
Lanthaler, Hans Kiem, Sepp Pohl, Ewald Kiem; |
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In der ,,Dolomiten"-Ausgabe vom 12. Mai 1934 finden wir
auch eine Mannschaftsaufstellung, sie lautete: Giggenbacher, Kofler,
Christanell, Barbacovi Lino, Barbacovi Luigi, Dejakon, Höllrigl, Espen,
Maier, Andres, Turati. Bei dieser Aufstellung fehlt Walter Zorzi, der
verletzt oder gesperrt gewesen zu sein scheint. Wir wissen nicht, ob die
Algunder auch in den folgenden Jahren an einer Meisterschaft teilgenommen
hatten, doch scheint dies eher unwahrscheinlich, da sicher einige Spieler
zum Militärdienst einberufen wurden (Abessinien) und spätere Kriegswirren
einen normalen Spielbetrieb nicht mehr zuließen. Nach dem Krieg, und zwar im
Jahre 1946, hören wir wieder von einer Mannschaft, die vom ENAL Algund
aufgestellt worden war. Wir wissen aber leider nicht, ob diese Mannschaft an
einer offiziellen Meisterschaft teilgenommen hatte. Daß jedoch Spiele
ausgetragen worden waren, beweist ein Bild vom 19. Mai 1946. Weitere 18
Jahre später, nämlich im Jahre 1964, wird wieder eine Algunder
Fußballmannschaft an einer Meisterschaft teilnehmen, als nämlich einige
Algunder Jugendliche im damaligen ,,Nörder"-Chef Edi Engl einen Sponsor
fanden und sich unter dem Namen FC Algund an der Vinschgauer Meisterschaft
in der 3. Amateurliga beteiligten. Und hier lassen wir den
Sportclubpräsidenten Sepp Höll selbst zu Wort kommen: ,,Es waren junge
Algunder Buben, die versuchten, sich fußballerisch zu betätigen. Um die
Fußballplätze im Vinschgau zu erreichen, fuhren sie mit der ,Litorina', mit
dem Fahrrad oder per Autostop zu den Meisterschaftsspielen. So war es auch,
als mich an einem Sonntagmittag einige Algunder Buben baten, sic zu einem
Meisterschaftsspiel in den Vinschgau zu bringen. Diese Episode hat mich
damals so beeindruckt, dal? ich in der Folge Sonntag für Sonntag diese
Fußballer zu den Spielen brachte." Es sollte ein Meilenstein in der
Geschichte des Algunder Sports sein, denn in der Folge wurden die
Vorbereitungen für die Gründung des Sport-Clubs Algund getroffen. Bei dieser
Gründungsversammlung wurde folgender Ausschuß gewählt: Sepp Höll,
Präsident, Franz Pfingstinger, Kassier, Edi Engl, Vizepräsident, Ewald
Kiem, Schriftführer, Franz Moser, Romano Paluselli und Pepi Galler.
Vordringliche Ziele des neugegründeten Sportclubs waren: a) der Algunder
Jugend die Möglichkeit zu geben, sich sportlich zu betätigen, und b) zu
versuchen, in der Gemeinde eine Sportanlage zu errichten. Das erste Ziel war
bald erreicht, das zweite sollte, wie wir im folgenden sehen, noch weit
entfernt sein. Bei der ersten Meisterschaft, an der der SC Algund teilnahm,
wurden die Heimspiele am alten Fußballplatz des SV Partschins in Rabland
ausgetragen. Die Platzmiete betrug damals 1500 Lire. Einzeichnen des
Spielfeldes, Beschaffung und Abräumen der Netze und der Eckballfahnchen vor
und nach dem Spiel, Benachrichtigung der Sicherheitsorgane oblag dem SCA.
So wurde es mit dem SV Partschins schriftlich vereinbart. Die ersten
Spielerpässe des Vereins wurden vom italienischen Fußballverband für
folgende Spieler am 21. September 1965 ausgestellt: Manfred Dejori, Aldo
Fedele, Miro Giovannini, Ewald Kiem, Hans Kiem, Alfons Lanthaler, Anton
Matzohl, Helmut Pichler, Rainer Platzgummer, Walter Platzgummer, Sepp Pöhl,
Gottfried Schrott, Gianni Trentini, Rudi Tumler, Luis Zöggeler, Silvano
Zulian; für dieselbe Spielsaison 1965/66 wurden noch vier Spielerpässe
nachgereicht, u. zw. für Hans Erlacher, Sepp Kiem, Pepi Schermer und
Riccardo Cadoni. Interessant ist ein Blick in das vom ersten Kassier des
Sportclubs, Franz Pfingstinger, genauestens geführte Buch. Der Kassastand
betrug durch die Übernahme des Kapitals des FC Algund und durch eingezahlte
Mitgliedsbeiträge bereits am Gründungstag, dem 3. 9. 1965, 61.640 Lire.
Am 1. September 1966 standen den Einnahmen von 570.565 Lire Ausgaben in
Höhe von 387.465 Lire gegenüber. Die größten Einnahmen waren schon damals
ein Bali, Mitgliedsbeiträge, eine Spende der örtlichen Raiffeisenkasse,
Spenden anderer Gönner und in geringerem Maße die
Eintritte (freiwillige Spenden) aus den ,,Heimspielen" im Fussball, die im
Durchschnitt 9.000 Lire brachten. Die stärksten Ausgaben waren im ersten
Jahr natürlich die Beschaffung von Spielerausrüstungen, die Einschreibung
beim Fußballverband, Druckereispesen für Briefpapier und anderes, in
kleinerem Maße die Spesen bei den Fußballspielen (Jause usw.), die im
Durchschnitt 3.500 Lire betrugen. So endete das erste Sport-Jahr mit einem
Kassastand von 183.100 Lire, einer für damalige Verhältnisse respektablen
Summe. Es sollte für viele Jahre das beste Ergebnis bleiben. In den
folgenden Jahren zwischen 1966 und 1970 weitete sich die sportliche
Tätigkeit des SCA auf mehrere Sektionen aus. Leichtathletik, Eisschnellauf
und mit dem Bau des |
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SCA-Mannschaft aus dem Jahre 1968, stehend
(v.l.n.r.): Betreuer Sepp Camper, Präsident Sepp Höll, Bartolomei, Schermer,
Waldner, Garozzo, Lombardi, Schrott, Trainer Paul Waldner; hockend: Huber,
Pichler, Ennemoser, Ferragina, Vanin, Fedele |
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Schwimmbades auch Schwimmen wurde von SCA-Athleten mit Erfolg betrieben. Die ersten fünf Jahre waren nicht nur gekennzeichnet von immensen Schwierigkeiten was Trainings- und Sportausübungsmöglichkeiten betrifft, sondern sportlich und organisatorisch auch von schonen Erfolgen gekrönt. Denken wir nur an den Landesmeistertitel eines Leo Schmieder im Geländelauf der Junioren 1968 oder an den Aufstieg in die 2. Amateurliga in der Saison 1969/70, um nur die wichtigsten Erfolge zu nennen. Matte der Sportclub bei der Gründung an die 40 Mitglieder, so stieg die Zahl derselben 1968 schon auf 150. Im Jahre 1970 waren es dann schon über 330 Mitglieder, rund 110 aktive und 220 nichtaktive. Leider blieb der Verein auch von Schicksalsschlägen nicht verschont. Als unser Kassier Franz Pfingstinger allzufrüh verstarb, hinterließ er nicht nur im Ausschuß eine Lücke, sondern wurde auch von den Sportlern schmerzlich vermißt, hatte er doch jahrelang bei fast jedem Spiel nicht nur für das leibliche Wohl der Fußballer gesorgt, sondern als die ,,Seele" des Vereins auch immer ein tröstendes, ausgleichendes oder aufmunterndes Wort für sie bereit. Im März 1970 wurde seiner durch ein Turnier gedacht. Bereits im Juni desselben Jahres schlug das Schicksal wieder hart zu. Zwei hoffnungsvolle Sportler, Ferdinand Sperandio und Lino Cosentino, beide 17jahrig, verloren bei einem Autounfall ihr Leben. Die Betroffenheit und Trauer bei den Aktiven, Funktionären und Anhängern war groß, waren sie doch nicht nur gute Sportler, sondern durch ihr offenes Wesen auch bei allen beliebt. Ihrer wurde in den folgenden Jahren durch ein Fußballturnier und ein provinziales Schwimm-Meeting gedacht. Der bereits erwähnte Aufstieg in die 2. Amateurliga beschwor weitere Schwierigkeiten herauf, konnte man doch in dieser Spielklasse nur in einem eingezäunten Spielfeld spielen. So mußte das Spielfeld am Meraner Viehmarktplatz auf eigene Kosten mit einem Metallzaun versehen werden, obwohl nicht einmal sicher war, ob die folgenden Jahre noch auf ihm gespielt werden durfte. Die Heimspiele sollten noch bis 1976 auf diesem Platz ausgetragen werden. Allerdings mußte das Training in die verschiedensten Orte verlegt werden, da der Platz durch die Gründung neuer Vereine in Meran überbelegt war. Zeitweise mußte für jedes Spiel bei der Stadtgemeinde Meran angesucht werden. Die Schwierigkeiten dieser Zeit soll ein Beispiel belegen: Im Jahre 1973, dem Jahr der ersten Ölkrise, schickte die Stadtverwaltung Meran dem SC Algund ein Schreiben, aus dem hervorging, daß sie aufgrund des herrschenden Ölmangels Heizung und Warmwasser am Viehmarktplatz nicht immer gewährleisten könne. Soweit, so gut, die Ölkrise gab's ja überall, aber daß der Fußballverband dem SCA eine Strafmahnung schickte, weil der Schiedsrichter zum Duschen kein Warmwasser hatte, da konnte weder die Stadtgemeinde noch der Sportclub etwas dafür. Der Fußballverband war aber unerbittlich; trotz Vorlage des Schreibens der Stadtgemeinde mußte der SCA die Strafe bezahlen. Die 70er Jahre waren gekennzeichnet von Planungen und Vorbereitungen für den Sportplatzbau, was den vollen Einsatz aller Funktionäre erforderte und andere Tätigkeiten wie Nachwuchsförderung und die regelmäßige Abhaltung von Generalversammlungen in den Hintergrund drängte. So geschah es, daß teilweise nur mehr zwei bis drei Algunder in der ersten Mannschaft standen. Nach einigen |
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Die erste Mannschaft Anfang der 70er Jahre mit nur mehr drei
Algundern |
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Schwierigkeiten und
endlosen Verzögerungen, die derart waren, daß ein Grossteil der
Ausschußmitglieder am liebsten das Handtuch geworfen hatte, konnte 1974
schließlich mit dem Bau des Sportplatzes begonnen werden. Als 1976 der
Fußballplatz samt Tribune endlich gebaut war, waren auch die finanziellen
Mittel der Gemeinde fertig. So mußte der SCA andere Quellen suchen, um den
Bau der Kabinen und anderen Infrastrukturen wie Heizungs-, Warmwasser- und
Flutlichtanlage zu finanzieren. Immerhin konnte im September 1977 die Anlage
kollaudiert werden und im Oktober das erste Fußballspiel am neuen Platz
ausgetragen werden. Die letzten Arbeiten waren jedoch erst 1982 beendet, was
auch den späten Einweihungstermin im Jahre 1983 erklärt. Daß es in diesen
Jahren mit der finanziellen Lage des Vereins nicht zum besten stand, erklärt
sich von selbst. Während der SCA bis zum Jahre 1979 ausschließlich von
freiwilligen Beiträgen, Spenden, Abhaltung von Festen, Organisation von
Preiskegeln, Herausgabe des ,,Stillen Meckerers", der Algunder
Faschingszeitung, lebte, konnte in diesem Jahr ein Sponsorvertrag mit der
Raiffeisenkasse Algund abgeschlossen werden, was zwar die finanziellen
Sorgen nicht aus der Welt schaffte, aber immerhin eine Sicherheit für die
folgenden Jahre bedeutete. Aufgrund dieses Vertrages wurde im Jahre 1982 der
Name des Vereins in SC Algund/Raiffeisen umgeändert. Sportlich gesehen gab
es, wie vorher schon erwähnt, in diesen Jahren einige Schwierigkeiten bei
der Jugendförderung im Bereich Fussball, was aber durch Erfolge in anderen
Sektionen aufgewogen wurde; so konnte z.B. Peppi Schermer 1971 den
Regionalmeistertitel der Junioren im Leichtathletik-Dreikampf erringen,
Paula Fili |
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| Die Zöglingsmannschaft des Jahres 1973, stehend (v.l.n.r,):
Betreuer Sepp Camper, Peter Mair, Kurt Kathrein, Hans Moser, Peter Zöggeler,
Martin Kathrein, Dietmar Königsrainer, Burkhard Fieg, Trainer Ferruccio
Stolcis; hockend: Franz Lanthaler, Peter Mally, Manfred Gartner, Sepp Wolf,
Carrulli |
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durch hervorragende Zeiten
im Schwimmen glänzen. Auch andere Aktivitäten des Sportclubs wie die
jährliche Abhaltung des Vereinsskirennens, das immer größeren Zuspruch
fand, wurden nicht vernachlässigt. 1973 verstarb, noch nicht 30jahrig, Toni
Matzohl. Er war 1964/65 eine der treibenden Kräfte, in Algund einen
Fußballclub zu gründen, war auch selbst Fußballer und bei allen beliebt.
Alle, die ihn kannten, werden auch weiterhin an die schönen Jahre denken,
die sic mit ihm verbringen konnten. Wahrend gegen Ende der 70er Jahre die
Tätigkeit in den verschiedenen Sektionen - teils aus Mangel an Trainern und
Betreuern, teils aus den bereits vorher angesprochenen Problemen - beinahe
zum Erliegen .kam, gewann der Verein durch den Übertritt des EV Oberforst
zum SCA eine neue Sektion - nämlich Eisschießen dazu, und das sicher eine
der erfolgreichsten. Fast gleichzeitig mit dem zweiten Aufstieg in die 1.
Amateurliga im Fussball der erste hatte 1977 nach nur einjähriger
Dauer den sofortigen Wiederabstieg zur Folge - erhielt SCA-Präsident Sepp
Höll im Februar 1981 vom Amateurfußballverband in Rom eine hohe
Auszeichnung, die ,,Stella al merito sportivo", für seine Verdienste als
Sportfunktionär. In den 80er Jahren wurde der Verein wiederum auf eine
breitere Basis gestellt, sei es durch die Zusammenarbeit mit den
Dorfvereinen bei gemeinsamen Veranstaltungen, sei es durch die nun wieder
regelmäßige Abhaltung von Generalversammlungen. So wurde der
Vereinsvorstand am 12. August 1981 auf 13 aufgestockt, es waren dies:
Präsident Sepp Hölzl, Vizepräsident Edi Engl, Kassier Pepi Schermer,
Schriftführerin Herta Mair, Erwin Alber, Karl Brunelle, Othmar Galler,
Arthur Garber, Walter Habicher, Sepp Haller, Romano Paluselli, Franz
Plunger und Dr. Giancarmine Tollis. Insgesamt können die 80er Jahre als
die erfolgreichsten des Vereins gewertet werden. Einerseits konnte durch
die Fertigstellung der neuen Turnhalle in der Mittelschule das Sportangebot erweitert werden - die späteren Gründungen der Sektionen Badminton und
Handball unterstreichen dies , andererseits ließen auch die sportlichen
Erfolge nicht auf sich warten. Die erste Mannschaft im Fußball konnte sich
mit beinahe ausschließlich Algunder Spielern sieben Jahre in der 1.
Amateurliga halten. Im Eisstockschießen wurde Karl Galler nach dem Gewinn
der Italienmeisterschaft am 6. März 1982 Europameister. 1983 wurden zwei
Algunder, Heinz Gamper und die für Meran spielende Anni Waibl, bei der
ersten WM im Eisstockschießen in Frankfurt Weltmeister. Ein weiterer
Algunder, nämlich Norbert Oberburger, holte 1984 durch den Sieg im
Gewichtheben bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die erste
olympische Goldmedaille nach Algund. Und schließlich wurde 1985 Othmar
Galler Italienmeister der Serie B im Eisstockschießen. Die Gründung einer
Sektion Kegeln und damit auch die erste Algunder Kegelmeisterschaft
erweitert die Tätigkeit des SCA/Raiffeisen. 1986 erfolgte |
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| Beim Empfang des Algunder Olympiasiegers Norbert Oberburger
und der Silbermedaillen-Gewinnerin im Schießen, Edith Gufler aus Meran,
waren ca. 3000 Leute in Algund anwesend |
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die erstmalige Ausrichtung einer Algunder Dorfmeisterschaft im Fussball, bei der Vereine, Firmen und Freizeit-Clubs eine Mannschaft stellen konnten. Schwimmkurse im Frühjahr/Sommer und Turnabende im Herbst/Winter rundeten das Angebot des Sportclubs für die Allgemeinheit ab und machten so aus nicht aktiven Mitgliedern aktive Sportler. Waren bei der ersten Skivereinsmeisterschaft noch 35 Skifahrer des Dorfes zum sportlichen Wettkampf bereit, so waren es in den letzten Jahren und bei der 22. im heurigen Jahr bereits über 100. Beim Empfang des Algunder Olympiasiegers Norbert Oberburger und der Silbermedaillen-Gewinnerin im Schießen, Edith Gufler aus Meran, waren ca. 3-000 Leute m Algund anwesend, 1988 spendete die Raiffeisenkasse über die Südtiroler Sporthilfe dem Verein einen Kleinbus, der für den Transport von jugendlichen Sportlern von großer Hilfe ist, mußten doch früher oft drei bis vier Privatfahrzeuge die Kinder zu den verschiedenen Sportveranstaltungen bringen. 1989 war für den SCA/Raiffeisen wieder ein trauriges Jahr. Am 9. Juli verstarb allzufrüh Edi Engl, Gründungsmitglied und von 1965 bis 1983 Vize-Präsident des Vereins. Er hat den Sportclub lange Jahre mitgeprägt, er war bei den Jugendmannschaften, deren Betreuer er auch war, besonders beliebt, hatte er für sic doch immer eine offene Hand. Sein Einsatz für den SCA-Raiffeisen wird unvergessen bleiben. Drei Monate später verunglückte der immer hilfsbereite und bei jedem Sportler beliebte Platzwart Felix Eppacher tödlich. Seine Hilfsbereitschaft und sein Einsatz fehlen dem Sportclub und allen, die ihn kannten. Zum Schluß noch etwas zum bereits vorher erwähnten ,,Stillen Meckerer", den der Sportclub Algund bis zum Jahre 1988 herausgegeben hatte. Anfänglich ein paar Seiten umfassend und sehr amateurhaft gestaltet, die technischen Hilfsmittel waren beschränkt, wurde er bald immer beliebter und dadurch auch umfangreicher und besser. Dies forderte auch immer größeren Einsatz der beinahe immer gleichen Leute, die das Faschingsblatt gestaltet hatten, was schlußendlich zur Folge hatte, daß man beschloß, eine ,,Denkpause" einzulegen, |
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| Karl Galler (Mitte) beim Empfang in Algund nach dem Gewinn
des Europameistertitels 1982, neben ihm Heinz Camper (links), der im Jahr
darauf Weltmeister werden sollte. Dahinter Hans Inderst. |
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weil die Herstellung beinahe über die Kräfte der Mitarbeiter ging. Wollen wir hoffen, daß frische Kräfte auch die 20. Ausgabe schaffen. Schließlich noch einige Worte zu unserem Präsidenten. Seine Aktivitäten und seine Arbeit wurden in dieser Chronik bisher nicht gesondert erwähnt. Doch wer diese Vereinschronik gelesen hat, hat auch 25 Jahre Arbeit unseres Präsidenten gelesen. Jeder der in irgendeinem Verein irgendwann tätig war, wird ermessen können, was das bedeutet. Was der SCA/ Raiffeisen heute ist, ist er zu einem Gutteil durch Sepp Höll geworden. Wie am Beginn dieser Chronik ersichtlich, behandelt sic nicht nur SCA-Geschichte, sondern streift auch sportliche Tätigkeiten vor dessen Gründung und erwähnt Sportler, die nicht im Verein großgeworden sind, wie 2. B. Norbert Oberburger. So stellt dieser Bericht einen Versuch dar, die sportliche Geschichte des Dorfes zu schreiben; sie ist sicher unvollständig, doch kann sie beim 50-Jahr-Jubiläum sicher verbessert und erweitert werden. |
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Der von der Raiffeisenkasse über die Sporthilfe gespendete Bus |
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Die Sektion Badminton ist sehr jung und besteht erst seit zwei Jahren. Sie setzt sich aus ca. 25 Spielern zusammen, die zweimal wöchentlich in der in vier Spielfelder eingeteilten Turnhalle unter der Leitung von Hubert Grittner und Sektionsleiter Georg Spechtenhauser trainieren. Die ersten Erfolge wurden bei der VSS-Landesmeisterschaft der B-Jugend erzielt. Hier konnte sich Ro-bert Einsendle den 1. Platz erkämpfen, wobei auch die guten Ergebnisse von Günther Stecher und Lara Rossi zu erwähnen sind. Erstmals wurden in Algund die Ausscheidungen der ,,Spiele der Jugend" ausgetragen, bei denen sich 20 Mädchen und 20 Buben beteiligten. Hier konnten sich folgende 8 Spieler qualifizieren: Stangl A., Stecher G., Eisendle G., Camper R., Holzgethan B., Holzge-than V., Pichler R., Rossi L. Bisher nahmen SCA-Spieler bei den VSS-Ranglisten-,VSS-Landesmeister-schaften und den Jugendturnieren in Meran teil. In Zukunft wird der Anschluß an den italienischen Verband (FIB), die Teilnahme an den Nationalen Ranglisten-Turnieren und den Italienmeisterschaften angestrebt. Jährlich wird ein Gauditurnier veranstaltet, das bei den jüngeren Spielern besonderen Anklang findet. Interessierte können sich beim Sektionsleiter Georg Spechtenhauser, Tei. 45273, melden! |
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Der Eisschießsport hat in Algund eine lange Tradition, war doch früher gleich hinter der Brauerei Forst ein Eisplatz, auf dem sich winters täglich Jugendliche und Erwachsene im Eisschießen übten. Wir befassen uns nun mit einer Mannschaft, die dort gebildet wurde, mit dem EV Oberforst, der zwar organisatorisch beinahe von Anfang an vom SC Algund betreut wurde, aber erst 1974/75 den Namen des SC Algund bekam. Die lange Erfolgsgeschichte dieser Mannschaft beginnt jedoch bereits 1965, als der EV Oberforst am Flötscher Weiher zum erstenmal Italienmeister wurde. Bildeten anfangs Hans Holzknecht, Karl Galler, Othmar Galler und Luis Camper die Mannschaft, so kamen später Peter Mayr und mit dem Rucktritt von Luis Camper Walter Girardini und noch später Heinz Camper dazu. Insgesamt wurde diese Mannschaft siebenmal Italienmeister, eine wohl einmalige Bilanz. Nach dem bereits erwähnten ersten Titel gewann man 1970 in Naturns, 1971 in Ehrenburg, 1972 am Ritten. Nach dem Zwangsabstieg durch den Namenwechsel gelang der sofortige Wiederaufstieg durch den Italienmeistertitel der Serie B. Mit dem Namen SC Algund wurden 1976 in Naturns, 1977 in St. Lorenzen und 1980 in Brixen die nächsten Meistertitel geholt. Daß der SCA/Raiffeisen auch organisatorisch nicht untätig war, beweisen die dreimalige Ausrichtung von Italienmeisterschaften und zwar 1980 die Einzelmeisterschaften der höchsten |
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Spielklassen, 1982 die
Mannschaftstitelkämpfe der Serie A, 1986 wiederum die
Einzelitalienmeisterschaften - und 1982 die Organisation des
Vergleichswettkampfes Südtirol-Allgäu, an dem 450 Eisschützinnen und
Eisschützen aus beiden Ländern teilnahmen. Alle diese Wettkämpfe wurden im
Meraner Eisstadion ausgetragen. Neben diesen wichtigen Großveranstaltungen
wurde auch fast jährlich ein internationales Turnier ausgerichtet. Der
erfolgreichste Eisschütze des Vereins war zweifelsohne Hans Holzknecht, der
im Ziel- und Stockschießen neben zwei Italienmeistertiteln und drei zweiten
Platzen 1968 Bronze bei den Europameisterschaften in Montiggl holte, 1971 in
Tarasp Europameister wurde und 1972 in Ruhpolding Silber gewann. Daß auch
die anderen Algunder Eisstockschützen erfolgreich waren, beweisen die
weiteren Titel und Plazierungen : Heinz Camper Italienmeister 1981,
Weltmeister 1983; Karl Galler Italien- und Europameister 1982; Othmar Galler
Italienmeister der Serie B 1985. Die erfolgreichsten Einzelmeisterschaften
für den SCA waren 1980 in Meran, als Hans Holzknecht Italienmeister wurde,
Walter Girardini Silber holte und Karl Galler den 5. und Othmar Galler den
9. Platz belegten. Die letzten Jahre ist es allerdings um die Eisschützen
durch den Rücktritt von Walter Girardini, Hans Holzknecht und Karl Galler
und den Vereinswechsel von Heinz Camper etwas ruhiger geworden, und der
nunmehrige Sektionsleiter Siegi Pirhofer ist um dieses schwere Erbe, das er
übernommen hat, nicht zu beneiden. Immerhin ist es ihm im heurigen Jahr
trotz gegenteiliger Prognosen gelungen, mit einer neuformierten Mannschaft
nicht aus der Serie B abzusteigen, im Gegenteil, es hatte nicht viel gefehlt
und der Wiederaufstieg wäre gelungen. Allerdings ist auf lange Sicht nur mit
der gezielten Förderung von Jugendlichen die Zukunft dieses schönen Sports
gesichert. |
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Eines der ersten Elider des
EV Oberforst mit Othmar Galler, Hans Holzknecht, Luis Camper und Karl
Galler. Walter Girardini in voller Aktion (rechts) |
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Mannschaft mit Karl Galler, Othmar Galler,
Hans Holzknecht und Walter Ghirardini. |
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Mannschaft mit Peter Mayr, Hans Holzknecht, Karl und Othmar Galler |
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Meistermannschaft der Saison 1979/80, stehend
(v.l.n.r.) : Dr. Carmine Tollis, Ludwig Brunner, Pepi Schermer, Kurt
Kathrein, Sepp Wolf, Martin Kathrein, Bubi Pirpamer, Peter Schwellensattl,
Sepp Hòlzl; hockend: Meinhard Prünster, Peter Preims, Trevisan, Hansjörg
Kuen, Alfred Königsrainer, Hans Reinthaler, Gino Panchieri. |
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Mit Fußball hat der Verein
seine Tätigkeit aufgenommen, und es ist bis beute die größte Sektion
geblieben. Waren es schon 1965 zwei Mannschaften, die sich an
Meisterschaften beteiligten, so sind es beute deren sieben, wobei das
Hauptaugenmerk auf die Jugendmannschaften fällt. Daß dem nicht immer so war,
war anfänglich auf den fehlenden Fußballplatz und später darauf
zurückzuführen, daß nicht immer Trainer und Betreuer für die verschiedenen
Mannschaften vorhanden waren oder verpflichtet werden konnten, denn diese
Beschäftigung erfordert viel Opferbereitschaft und Idealismus.
Stellvertretend für viele andere seien hier zwei Sportler genannt, die neben
anderen Tätigkeiten im Verein fast immer eine Mannschaft betreut haben,
nämlich Karl Brunello und Pepi Schermer. Der Sportplatz war und ist vielfach
ihr zweites Zuhause. Mit der Fertigstellung des Sportplatzes konnten mehrere
Jugendmannschaften gebildet werden. Im Jahr 1979 beteiligten sich bereits
fünf Algunder Mannschaften am Meisterschaftsbetrieb. Die erste Mannschaft
spielte bis 1970 in der 3. Amateurliga, in jenem Jahr wurde der Aufstieg in
die 2. Amateurliga geschafft. |
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Erste Mannschaft der Saison
1978/79, stehend (v.l.n.r.): Trainer Dr. Giancarmine Tollis, Präsident Sepp
Hölzl, Paolo Negrisolo, Pepi Schermer, Sepp Wolf, Kurt Kathrein, Martin
Kathrein, Sepp Berteotti, Betreuer Karl Brunello; hockend: Hans Reinthaler,
Renato Brusco, Peter Mair, Paul Zöggeler, Meinhard Prünster, Peter Preims. |
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Spielszene, aufgenommen am ,,Heimplatz" in
Rabland 1965 |
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Stehend (v.l.n.r.): Vizepräsident Edi Engl,
Karl Brunello, Peter Schwellensattl, Martin Kathrein Ludwig Brunner, Sepp
Wolf, Kurt Kathrein, Pepi Schermer, Trainer Valt Tappeiner, Sepp Hölz hockend: Peter Mair, Peter Preims, Thomas Camper, Hansjörg Kuen, Markus Walzl, Meinhard Prünster, Paul Zöggeler, Gino Pancheri |
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1975/76 wurde sie wieder
Meister und konnte 1976/77 erstmals in der höchsten Amateurspielklasse
mitmischen. Allerdings mit wenig Glück und wahrscheinlich auch mangelnder
Erfahrung, war das Durchschnittsalter der Mannschaft ohne den damaligen
Spielertrainer Valt Tappeiner mit 19,2 Jahren doch äußerst niedrig. Der
prompte Abstieg war die Folge. Nach weiteren drei Jahren gelang 1980 zum
Zweiten Mal der Aufstieg in die 1. Amateurliga, wobei das erste Jahr in
dieser Liga mit dem 3. Endrang das erfolgreichste bleiben sollte. Erst 1987
konnte der Abstieg in die 2. Liga nicht mehr vermieden werden. Seither ist
der Wiederaufstieg nicht mehr gelungen. Von den Jugendmannschaften wurde die
C-Jugend des Trainergespanns Peter Mair und Karl Brunelle in der Saison
1986/87 Burggräfler Meister und 3. bei den Landesmeisterschaften. Aus dem
eigenen Jugendkader wurden schon öfter Spieler in die Provinzial- bzw. in
die Regionalauswahl berufen, so in der Vergangenheit Pepi Schermer und
Wolfgang von Spinn, später Ludwig Brunner, Sepp Wolf, Hansjörg Kuen und Hans
Reinthaler, der nach einigen Jahren bei anderen Vereinen in höheren Ligen
heuer seine Erfahrung als Spielertrainer dem SCA/Raiffeisen zur Verfügung
stelle. In jüngster Vergangenheit machte z. B. der erst 15jahrige Arnold
Schwellensattl, der beim SCA fußballerisch aufgewachsen ist, durch seine
Verpflichtung zuerst bei Passer Meran und jetzt bei Atalanta Bergamo viel
von sich reden. |
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A-Jugend des Jahres 1985/86, stehend (v.l.n.r.): Roland
Moser, Alexander Tribus, Günther Dissertori, Christian Überbacher, Hannes
Pinggera, Norbert Fischer, Dietmar Schrott, Trainer Pepi Schermer, Werner
Lang; hockend: Franz Gufler, Thomas Dalnodar, Heinrich Erlacher, Nicola
Capone, Kurt Tumler, Christian Ladurner, Kilian Rinner, Andreas Waibl |
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Mannschaft 1980, stehend (v.l.n.r.) : Dr. Giancarmine Tollis,
Hans Reinthaler, Peter Schwellensattl, Kurt Kathrein, Pirpamer, Peter Mair,
Pepi Schermer, Trainer Ferruccio Stolcis; hockend: Martin Kathrein, Gino Pancheri, Meinhard Prünster, Alfred Königsrainer, Hansjörg Kuen, Peter Preims, Franco Cagnin |
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Auch unter den Trainern waren beim
SCA/Raiffeisen schon einige bekannte Namen beschäftigt, angefangen bei der
Trainerlegende Paul Waldner über Giancarmine Tollis, Ferruccio Stolcis, Valt
Tappeiner, Erich ,,Bubi" Pirpamer, Giuliano Casarotto, Sepp Berteotti bis zu
den ,,Eigengewachsen" Pepi Schermer, Peter Preims und schließlich dem
,,Neuling" Hans Reinthaler mit Co. Meinhard Prünster. Seit 1985 spielt auch
eine Altherrenmannschaft im SCA/Raiffeisen, die in der vergangenen Saison
ihr bisher bestes Ergebnis mit dem 3. Platz in der Burggräfler
Altherrenmeisterschaft erreichte. |
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| B-Mannschaft in den 7Oer Jahren, stehend (v.l.n.r.): Peter
Leiter, Hans Christanell, Georg Piatte, Helmut Pichler, Hans Erlacher,
Betreuer Sepp Mailer; hockend: Renato Erusco, Paul Zöggeler, Han Reinthaler, Meinhard Prünster, Paul Leiter. |
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| Stehend (v.l.n.r.): Gasser, Gassebner, Dalnodar, Kneissl,
Theiner, Spitaler, Trainer Schermer; hockend: Braun, Chistè, Eppacher,
Hueber, Urban |
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Mannschaft der Spielsaison 1983/84, stehend (v.l.n.r.): Sepp
Hohl, Andrea Tassotti, Erich Pirpamer, Sepp Wolf, Markus Walzl, Ludwig
Brunner, Peter Schwellensattl, Betreuer Karl Brunello, Pepi Schermer; |
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Jugendmannschaft, stehend (v.l.n.r.): Roland Moser, Kilian
Rinner, Thomas Dalnodar, Hubert Rimi, Dietmar Schrott, Heinrich Erlacher,
Andreas Waibl, Trainer Luis Erlacher; hockend: Klaus Schrotter, Markus
Schrotter, Nicola Capone, Thomas Eppacher, Christian Urban, Joachim Braun,
Oskar Gassebner. |
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Frühere B-]ugend, stehend (v.l.n.r.): Pepi Schermer, Edi
Tschenett, Werner Lang, Markus Camper, Michael Schweigl, Hannes Pinggera,
Helmut Gasser, Andreas Haller; hockend: Thomas Dalnodar, Andreas Waibl,
Franco Tasstti, Gianluca Ferracmi, Kilian Rinner, Christian Ladurner,
Alexander Tribus, Roland Moser. |
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Internationale Freundschaftsspiele gehören und gehörten seit jeher ebenfalls zum festen Programm der Fußballmannschaften des SCA, wobei die Auslandsfahrten oft zum gesellschaftlichen Höhepunkt im Vereinsjahr wurden. Auch gemeinsame Skitage im Winter förderten den Zusammenhalt, ohne den nichts zu gewinnen ist. Abschließend kann noch bemerkt werden, daß mit dem Heranwachsen einer neuen Funktionärs- und Betreuergeneration, alles ehemalige oder noch aktive Fußballer, wieder frischer Wind in die Sektion gekommen ist, und daher ist die Hoffnung nicht unbegründet, daß bereits bestehende Aktivitäten erhalten und vielleicht noch verbessert und neue aufgenommen werden mögen. |
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(Stehend v.l.n.r.) : Trainerin Sonja Reinstadler, Alexandra
Illmer, Karin Schwellensattl, Renate Pichler, Heidi Reinstadler, Simone
Batter, Tanja Mayr, Silvia Kofler, Patrizia Raffl, Betreuerin Marion
Schrott, Trainerin Andrea Schweigl; (Hockend v.l.n.r.) : Katja Trentini,
Andrea Kuprian, Michaela Eppacher, Katrin Illmer, Marion Stoll, Marion
Rogger, Petra Bachmann, Sibylle Wörnhard. Es fehlen: Marion Thöni, Regina
Haller |
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Seit nunmehr 5 Jahren besteht im Sportclub Algund/Raiffeisen auch eine Sektion Handball für Mädchen. Am Beginn wurden die 25 Madchen zwischen 11 und 15 Jahren von Evelyn Hafner und Andrea Schweigl vom SC Meran betreut. Durch vie! Einsatz sowohl von seiten der aktiven Spielerinnen, der beiden Trainerinnen als auch durch die Hilfe des Sportklub Vorstandes und finanzielle Unterstützung der Raiffeisenkasse konnten bald einige Erfolge auf Bezirksebene gefeiert werden. Nach dem Wegfall von Evelyn Hafner 1987 (übernahm eine weitere ehemalige SCM-Spielerin, die Algunderin Sonja Reinstadler, das Training der jüngeren Jahrgange (4./5. Klasse Volksschule und 1. Klasse Mittelschule), wahrend Andrea Schweigl die älteren Madchen weiter betreute. Die Trainingseinheiten konnten nun von zwei- auf dreimal wöchentlich erhöht werden, wodurch sich auch bedeutendere Erfolge erreichen ließen. Sei es in der Kategorie ,,Mini" (1. Kl. MS und jünger), sei es in den oberen Altersklassen der ,,Madchen" und ,,Zöglinge" - die ersten schwierigen Jahre zeigten endlich ihre Früchte, so daß die stets ca. 25 Madchen mit immer mehr Begeisterung bei diesem manchmal auch härteren Mannschafts-Sport dabei waren und sind. Der Lohn dieser Arbeit war der Landesmeistertitel der ,,Mini" 1989, der 1990 erfolgreich verteidigt werden konnte, und zudem erzielten auch die ,,Madchen" 1990 den Titel eine VSS-Landesmeisters in ihrer Kategorie. In den letzten Jahren veranstaltete die Sektion Handball des SCA auch einige Turniere, zu denen sich Mannschaften aus verschiedenen Orten Südtirols meldeten, wahrend auch an Turnieren in Meran, Eppan und heuer am 5. Internationalen Handballturnier in Sand in Taufers teilgenommen wurde, sowie die jährlich stattfindenden VSS-Landesmeisterschaften in Brixen oder Bozen gemeldet wurden. Natürlich feierte auch die Sektion Handball das 25jahrige Bestehen des SC Algund/ Raiffeisen mit einem Turnier, welches am 20. Mai in der Turnhalle der Mittelschule Algund ausgetragen wurde. |
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Bereits im Jahr 1966 wurde auf Betreiben von Gianni Trentini eine Sektion Leichtathletik gegründet und bei der FIDAL, dem italienischen Leichtathletikverband, angemeldet. In den folgenden Jahren waren an die 20 Athleten in den verschiedensten Disziplinen recht erfolgreich tätig. Eine Saison konnte der Meraner Speerwerfer Hubert Hopfgartner als Trainer gewonnen werden. Als erfolgreichster Algunder Leichtathlet jener Jahre kann wohl Leo Schmieder bezeichnet werden, der beinahe jeden Gelände- und Langlauf, an dem er teilnahm, gewinnen konnte; so wurde er auch 1968 Landesmeister im Geländelauf der Junioren. Ebenfalls 1968 wurde Hans Erlarcher in Latsch Vinschgauer Meister im Weitsprung mit 6,09 Metern. 1971 wurde Pepi Schermer Regionalmeister im Leichtathletik-Dreikampf der Junioren. Bis 1973 wurden noch ab und zu einige Dorf- und Geländeläufe mit Athleten des SCA beschickt, dann erlosch die Tätigkeit für viele Jahre. Ein Neubeginn in der Leichtathletik ist nun bereits seit dem letzten Jahr im Gange. Im Winter 1989/90 hielt Sepp Wolf in der Turnhalle der Mittelschule Algund Grundlagentraining für Vorschulkinder ab. Mit diesem Kurs sollen die Kinder spielerisch an die Leichtathletik herangeführt werden. 12 Buben und Madchen zwischen 7 und 10 Jahren nahmen daran teil. Im Frühjahr 1990 nahmen bereits einige mit Erfolg an den Landesmeisterschaften in Lana bzw. Bozen teil. Besonders auszeichnen konnte sich der I4jahrige Ivan Berluti, der im Diskuswurf den 1. Platz belegte und Landesmeister wurde. Im Kugelstoßen erreichte er den zweiten Platz. Die Jugendarbeit wird das Hauptanliegen der Sektion sein. Die rege Teilnahme der Kinder an den Schulmeisterschaften zeigt einen Anstieg des Interesses für die Leichtathletik. Die Sektion bietet daher in Zukunft weiterhin Kurse und Trainingseinheiten |
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Erste und zweite Mannschaft des SCA, stehend (v. I. n. r.): Arnold Camper,
Sektionsleiter Siegi Pirhofer, Walter Platzgummer, Rudi Prünster, Sepp
Überbacher, Roland Götsch, Herbert Kröll, Arthur Garber; |
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Die Sektion Kegeln im SC Algund wurde Ende 1984 auf Anregung des nunmehrigen Sektionsleiters Siegi Pirhofer gegründet, und in der Saison 1985/86 wurde erstmals an der Meisterschaft der D-Liga West teilgenommen. Im Jahre 1988 gelang dann der Aufstieg in die nachsthöhere Liga mit gleichzeitiger Teilnahme einer zweiten Mannschaft in der D-Liga. Pünktlich zum 25-Jahr-Jubilaum des SCA/Raiffeisen schaffte die erste Mannschaft den Aufstieg in die Serie B 2. Außer dem normalen Meisterschaftsbetrieb und der Einzel- und Paarmeisterschaft wurde noch am Bezirksturnier teilgenommen und um den Südtirolpokal gekegelt. Die Teilnahme an internationalen Turnieren im In- und Ausland sowie Vergleichskämpfe mit Aalen/Heubach, Sölden, Obergurgl sowie dem KSC Waldkirch rundeten die erfolgreiche sportliche Tätigkeit ab. Doch nicht nur Sportlich hinterließ die Sektion Kegeln deutliche Spuren, auch organisatorisch stellten die Kegler um Sektionsleiter Siegi Pirhofer ihren Mann. Im Jahre 1986 wurde nämlich erstmals die Algunder Dorfmeisterschaft im Kegeln für Hobbykegler, Vereine und Firmen ausgerichtet. Wie beliebt diese Veranstaltung mittlerweile geworden ist, läßt sich an den Teilnehmerzahlen ablesen: Bei der Dorfmeisterschaft 1990 nahmen 14 Freizeitkegelklubs, 16 Firmenmannschaften, und 37 Vereine mit insgesamt über 460 Keglern teil. |
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Siegerehrung bei einem VSS-Schwimmen im
Algunder Schwimmbad 1971 |
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Die Sektion Schwimmen wurde 1970 gegründet. Erster Sektionsleiter war Thomas Kofler, Trainerin Ursula Theil, unter deren Regie in kurzer Zeit eine sehr umfang- und erfolgreiche Tätigkeit abgewickelt wurde. Bereits im ersten Jahr wurde in Algund ein provinziales Schwimm-Meeting mit 104 Schwimmerinnen und Schwimmern organisiert, 1972 folgte dann das Gedächtnisschwimmen Lino Cosentino mit Schwimmern aus sechs Ortschaften Südtirols und im selben Jahre ein Landesschwimm-Meeting mit 150 Teilnehmern aus neun Vereinen. In Zusammenarbeit mit dem VSS konnte auch ein Schwimmtrainer aus Innsbruck verpflichtet werden. Sportlich gesehen waren einige Talente vorhanden, besonders Paula Fili, die hervorragende Zeiten für ihre Altersklasse schwamm. Ebenso konnten Hans Moser und Hans Reinthaler gar manches Rennen gewinnen und gute Plazierungen erreichen. Auch mannschaftlich gesehen brauchte sich die SCA-Schwimmriege nicht zu verstecken, war sic doch meist gleich hinter den großen Stadtvereinen Bozen, Meran und Brixen plaziert. Die Sektion fiel dann in einen Dornröschenschlaf, wobei aber trotzdem immer wieder Schwimmkurse abgehalten wurden. Erst im letzten Jahr konnte Hans Moser wieder einen Neuaufbau der Sektion Schwimmen im SCA/Raiffeisen beginnen. |
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